Kenia
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Kenia ist fast doppelt so groß wie Deutschland und hat knapp 40 Millionen Einwohner. Zur Geografie wurde schon einiges gesagt. Neben über 5000 m hohen Gebirgsmassiven (Mount Kenia) hat das Land eine knapp 500 km lange Küste zum Indischen Ozean. Das Klima ist sehr wechselhaft und abhängig von den Jahreszeiten und der Höhenlage. Generell sind jedoch die Monate von Oktober bis Mai die wärmeren.
Die Landwirtschaft ernährt mehr als die Hälfte der Bevölkerung des Landes. Neben der Produktion von Nahrungsmitteln werden aber auch erhebliche Mengen Kaffee und Tee für den Export angebaut.
In Kenia gibt es eine große Zahl von Nationalparks, die ein Standbein für den Fremdenverkahr bilden. Der bekannteste wohl ist die Serengeti, die mit Ihrem Ausläufer Masai Mara nach Kenia hinein ragt. Vom Juli bis August sind hier Wanderungen großer Herden von Gnus, Antilopen, Zebras und Büffel zu beobachten. Inmitten der Hauptstadt Nairobi existiert ein kleinerer Nationalpark und man kann hier vor der Skyline der Stadt Zebras und Giraffen beobachten.
Kenia zeichnet sich durch eine Vielzahl unterschiedlicher Landschaften aus, die alle für den afrikanischen Kontinent charakteristisch sind. Sehr schöne Küstengebiete mit einem langen Korallenriff, große Savannengebiete in denen Großwildtiere leben, Gipfel die schneebedeckt sind, sogar Wüste und auch ein kleinerer Dschungel (Regenwald). Fast alles wurde für den Fremdenverkehr erschlossen. Pauschaltouristen wird es eher an die Küste und in die Nationalparks ziehen, Individualtouristen werden sich eher den Gebirgsmassiven oder den Städten zuwenden. Tragende Elemente für den Tourismus sind neben den großen Nationalparks die weißen Strände des Indischen Ozeans.
Man kann auch Grabungsstätten der anthropologischen Forschung besuchen und sich so noch einmal bewusst machen, dass man sich eben im Afrikanischen Grabenbruch, einem Meilenstein der Menschheitsentwicklung, befindet.